Guten Morgen von Reuters am Dienstag, den 09. September

martes 9 de septiembre de 2014 00:57 GYT
 

TOP NEWS:
    * UKRAINE-KRISE: Angesichts des weitgehend eingehaltenen Waffenstillstands in der Ukraine
hat die EU am Montag ihre Entscheidung über neue Wirtschaftssanktionen gegen Russland
verschoben. Die EU-Staaten hätten sich auf ein weiteres Maßnahmenpaket geeinigt, das in den
"kommenden Tagen" in Kraft treten solle, teilte EU-Ratspräsident van Rompuy mit. Wann dies
geschehen solle, ließ er aber offen. Mit dem Aufschub solle Zeit gegeben werden, um die
Waffenstillstandsvereinbarungen und den Friedensplan zu bewerten.

    
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    FIRMEN UND BRANCHEN:
    
    DAX:
    * DEUTSCHE BANK : Beim Kostensparen sei die Vermögensverwaltung schneller unterwegs
als im Rahmen der Konzerngeschäftsstrategie geplant, sagte der Strategiechef von Deutsche Asset
& Wealth Management, Amlung, der "BöZ". In Deutschland habe die Bank Nachholbedarf im
institutionellen Asset Management. "Hier kämpfen wir unter unserer Gewichtsklasse", sagte
Amlung.
    * DAIMLER : "Trotz eines insgesamt schwierigen Umfeldes glauben wir, dass wir
unsere Ziele erreichen", sagte Daimler-Truck-Chef Bernhard der "BöZ". 
    * LUFTHANSA : Verkehrszahlen August 
    * VW : Audi-Finanzchef Strotbek hält Rede an der Frankfurt School zu erfolgreichen
Strategien in der Automobilbranche.

    
    TECDAX: 
    * EVOTEC sieht seine Ergebnisprognose in Gefahr. Es bestehe die Möglichkeit, dass
die Firma eine in diesem Jahr fällige Meilensteinzahlung nicht erhält, erklärte eine
Evotec-Sprecherin. Sie sei nötig, damit Evotec seine Ergebnisprognose für dieses Jahr erreiche,
die ein bereinigtes Ebitda auf Vorjahresniveau vorsieht. 
    * TELEFONICA DEUTSCHLAND : Zur Finanzierung des Erwerbs von E-Plus beginnt die
Telefonica Deutschland am Mittwoch mit einer Kapitalerhöhung, die rund 3,62 Milliarden
Euro einbringen soll. Insgesamt gebe sie rund 1,1 Milliarden neue Aktien aus, gab das
Unternehmen bekannt. Der Bezugspreis beträgt 3,24 Euro je Aktie.

    
    FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: 
    * UBS : Ein französisches Berufungsgericht entscheidet am 22. September, ob die
Schweizer Großbank die von Behörden in einem laufenden Steuer-Verfahren geforderte
Sicherheitsleistung von 1,1 Milliarden Euro zahlen muss, wie der der Anwalt des Geldhauses 
mitteilte. 
    * Die größte Bank KOLUMBIENS peilt einen milliardenschweren Börsengang in den USA an. Die
GRUPO AVAL will bei ihrer Neuemission an der New Yorker Börse 1,1 Milliarden Dollar
einnehmen, wie das Geldhaus mitteilte. 
    * ABB : Capital Markets Day
    * PARTNERS GROUP : H1

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    Zusatzinfo aus Europa (in englischer Sprache) 
 
   
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    SNAPSHOT MÄRKTE:
 Euro/Dollar          1,2874    Montagabend New York  1,2894
 Pfund/Dollar         1,6074    Montagabend New York  1,6103
 Euro/Pfund           0,8008       EZB-Fixing Montag  0,7941
    * Am DEVISENMARKT hat die US-Währung gegenüber dem Yen den höchsten Stand seit sechs Jahren
erreicht. Ein Dollar kostet 106,04 Yen      . 
    
    Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter:                 

 Dow Jones             17.111,42    minus  0,2 Prozent
 Nasdaq                 4.592,29     plus  0,2 Prozent
 S&P 500                2.001,54    minus  0,3 Prozent
 
    * Die NEW YORKER AKTIENMÄRKTE haben nach fünf Wochen mit Kursaufschlägen in Folge eine
Verschnaufpause eingelegt. Angesichts eines Mangels an neuen Konjunkturdaten hielten sich die
Börsianer mit ihren Engagements zurück.
    
    Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter:               

 Nikkei                15.777,43     plus  0,5 Prozent
 Topix                  1.301,54     plus  0,2 Prozent
 Shanghai               2.323,73    minus  0,1 Prozent
 Hang Seng             Börse geschlossen
 
    * An der BÖRSE TOKIO hat der starke Dollar die Kurse von Exporteuren angeschoben.
     
    Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter:                         

 EUROPÄISCHER AKTIENMARKT: Schluss-Stände vom 08.09.14
 Dax                         9.758,03     plus  0,1 Prozent
 Dax-Future                  9.752,00     unv.
 EuroStoxx50                 3.267,54    minus  0,2 Prozent
 EuroStoxx50-Future          3.267,00    minus  0,3 Prozent
 
 DAX-INDIKATIONEN:
 Lang & Schwarz                   9.733,00
 Deutsche Bank                    9.758,00
 Late/Early-Dax                   9.738,12
 
 EUROSTOXX50-INDIKATION:
 Deutsche Bank                    3.269,00
    Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter:                     

 ANLEIHEN: Schluss-Stände vom 08.09.14
 Bund-Future                   149,10
 T-Bond-Future               139-2/32
 Gilt Future                   113,49
                                         Rendite am    Rendite am
                                          09.09.14      08.09.14
 10-jährige Bundesanleihe                   0,972         0,943
 30-jährige Bundesanleihe                   1,896         1,885
 10-jährige US-Anleihe                      2,487         2,469
 30-jährige US-Anleihe                      3,233         3,223
 10-j. Frankreich-Anleihe                   1,293         1,279
 10-j. Italien-Anleihe                      2,295         2,298
 10-j. Spanien-Anleihe                      2,102         2,089
 10-j. Irland-Anleihe                       1,586         1,621
 10-j. Portugal-Anleihe                     2,958         3,108
 
    * Die US-KREDITMÄRKTE zeigten sich uneinheitlich. Vor der milliardenschweren Auktion von
neuen zehn- und 30-jährigen Staatspapieren in dieser Woche bereinigten Händler ihre Portfolios.
Die zehnjährigen Staatsanleihen            verloren 3/32 auf 99-5/32. Die Rendite stieg auf 2,47
Prozent. Der 30-jährige Bond            gewann dagegen 8/32 auf 98-3/32 und rentierte mit 3,22
Prozent.
    
    Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD]

 ROHSTOFFE:
 Brent-Öl                 100,04    minus  0,16 Dollar
 WTI-Öl                    92,93     plus  0,27 Dollar
 Gold                   1.254,40    minus   0,1 Prozent
 Kupfer                 6.948,00    minus   0,6 Prozent
    Zusatzinfo zum Rohstoffmarkt unter:       

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    BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN, KONJUNKTUR UND POLITIK:
    * SCHOTTLAND: Befürworter und Gegner einer Unabhängigkeit liegen einer neuen Umfrage zufolge
fast genau gleichauf. 39 Prozent der Befragten wollten gegen die Abspaltung von Großbritannien
stimmen und 38 Prozent dafür, erklärte das Meinungsforschungsinstitut TNS.
    * EZB-Ratsmitglied Nowotny ist Befürchtungen entgegengetreten, mit dem geplanten
Kaufprogramm für Kreditverbriefungen werde sich die EZB mit minderwertigen Kreditinstrumenten
belasten. Beim Aufkauf von Kreditverbriefungen (Asset Backed Securities/ABS), müsse das Risiko
für die EZB tragbar sein, sagte Nowotny in Zürich: "Qualität ist wichtiger als Quantität."
    * IRAK: Das irakische Parlament hat den früheren Ministerpräsidenten al-Maliki zu einem der
Vizepräsidenten ernannt. Weitere Vizepräsidenten wurden der frühere Parlamentspräsident
al-Nudschaifi und Allawi, der früher ebenfalls Ministerpräsident war. Außerdem bestätigten die
Abgeordneten die Regierung des neuen Ministerpräsidenten Abadi.
    * PKW-MAUT: Im koalitionsinternen Streit hält Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) laut
"Bild" ein kritisches Gutachten seines Hauses zurück. In der sogenannten "Leitungsvorlage" werde
die Vereinbarkeit des Maut-Konzepts mit geltendem Europarecht bezweifelt.
    * DIHK: PK zu "Russland - Wirtschaftliche Lage und Auswirkungen der Russland-Ukraine-Krise
auf das Geschäftsklima", mit dem Präsidenten der Deutsch-Russischen-Auslandshandelskammer (AHK),
Seele, und DIHK-Außenwirtschaftschef Treier.
    

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    INDIKATOREN DES TAGES:
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 1030   GB   Industrieproduktion         Jul    +0,2     vH     +0,3
 1030   GB   --------------J/J           Jul    +1,3     vH     +1,2
    
    Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.
    Zusatzinfo unter: 
    
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