BÖRSEN-TICKER-Zuckerpreis wegen Brasilien-Wahl unter Druck

lunes 27 de octubre de 2014 12:09 GYT
 

Frankfurt, 27. Okt (Reuters) - Nach dem für die Märkte
enttäuschenden Wahlsieg von Präsidentin Dilma Rousseff in
Brasilien setzen die Anleger am Rohstoffmarkt auf
eine starke Abwertung des Real und damit auf fallende
Zucker- und Kaffeepreise, denn Brasilien ist weltweit der größte
Produzent für beide Rohstoffe. Der März-Zucker-Future 
verliert 2,6 Prozent auf 15,91 Cent je Pfund. Der März-Kontrakt
auf Arabica-Kaffee notiert mit 1,9035 Dollar 0,6 Prozent
niedriger. 
        
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    16:22 DAX GRENZT VERLUSTE DEUTLICH EIN
    Erneut scheint sich die Stimmung an den Börsen komplett zu
drehen: Dax und EuroStoxx50 grenzen ihre
Verluste erheblich auf nur noch minus 0,4 und minus 0,5 Prozent
ein. Bis zu 1,7 und 1,8 Prozent hatten die beiden Indizes zuvor
verloren, nachdem sie am Morgen noch um je bis zu gut einem
Prozent zugelegt hatten.
     An der Wall Street erreicht der Dow-Jones schon
wieder positives Terrain und liegt 0,1 Prozent höher. Der
S&P -Index notiert 0,2 Prozent niedriger. 
        
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    14:16 WTI-PREIS FÄLLT AUF ZWEIEINHALB-JAHRES-TIEF
    Spekulationen auf eine anhaltende Überproduktion und eine
schwächelnde Nachfrage machen Rohöl 
erneut zu schaffen. Die US-Sorte WTI verliert 1,9 Prozent
und ist mit 79,44 Dollar je Barrel so billig wie zuletzt im Juni
2012. Brent gibt 1,7 Prozent auf 84,63 Dollar nach. 
    
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    14:12 DAX BESCHLEUNIGT TALFAHRT 
    Angesichts der fallenden US-Futures  beschleunigt
der Dax kurz vor US-Handelsbeginn seine Talfahrt und
verliert 1,4 Prozent auf 8862,40 Punkte. Der
EuroStoxx50 sinkt um 1,7 Prozent auf 2980 Zähler. An
der Wall Street dürften die Kurse zur Eröffnung um 0,5 Prozent
fallen.
    
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    12:39 KAMPFJET-ORDER AUS BRASILIEN BEFLÜGELT SAAB
    Eine umgerechnet 4,3 Milliarden Euro schwere Order für
"Gripen"-Kampfjets hievt Saab auf ein
Drei-Monats-Hoch. Die Aktien steigen in Stockholm um 8,4 Prozent
auf 197 Kronen. Die Maschinen sollen zwischen 2019 und 2024
ausgeliefert werden. 
    
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    11:54 LONDONER BRASILIEN-ETF FÄLLT AUF 5-1/2-JAHRES-TIEF
    Die schwindende Hoffnung auf unternehmensfreundliche
Reformen in Brasilien schickt die ETFs auf Aktien dieses Landes
auf Talfahrt. Der in London gelistete MSCI Brazil fällt
um gut zwölf Prozent und liegt mit 1863,6 Pence auf dem
niedrigsten Stand seit Frühjahr 2009. In Tokio war der
Ibovespa zuvor um sieben Prozent abgerutscht. 
    
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    11:44 REGULATOR VERBIETET LEERVERKÄUFE BEI MONTE PASCHI
    Der italienische Börsenaufseher Consob verbietet für Montag
und Dienstag Leerverkäufe von Aktien der Banca Monte dei Paschi
di Siena (BMPS). Das Geldhaus war durch den
EZB-Stresstest gefallen und braucht etwa zwei Milliarden Euro
frisches Kapital. Mit einem Minus von 20 Prozent sind BMPS
Schlusslicht im Leitindex der Mailänder Börse. 
    
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    11:34 ROUSSEFF-WAHLSIEG DRÜCKT PETROBRAS VORBÖRSLICH
    Der Sieg der Amtsinhaberin Dilma Rousseff bei
der Präsidentenwahl in Brasilien drückt Petrobras. Die
in den USA gelisteten Aktien des Ölkonzerns brechen um
elf Prozent ein. Börsianern zufolge dämpft das Wahlergebnis
Hoffnungen auf wirtschaftsfreundliche Reformen. 
    
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    11:17 RHEINMETALL RUTSCHEN ANS MDAX-ENDE
    Mit einem Kursminus von 4,3 Prozent sind
Rheinmetall Schlusslicht im MDax. Händler
verweisen auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" über die
Ermittlungen in Griechenland wegen angeblicher
Schmiergeld-Zahlungen. Außerdem wies ThyssenKrupp am
Wochenende einen Bericht über einen möglichen baldigen Verkauf
der Marine-Sparte an Rheinmetall zurück. Thyssen
büßen 1,4 Prozent ein. 
    
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    10:59 NIEDERLAGE GEGEN HANNOVER 96 DRÜCKT BVB INS MINUS
    Die 0:1-Pleite gegen Hannover 96 drückt Borussia Dortmund
(BVB) sechs Prozent ins Minus. Für die Westfalen war es
die vierte Niederlage in einem Bundesliga-Spiel in Folge. Damit
liegt der Club auf Platz 15 der Tabelle. 
    
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    10:35 POST-RIVALE TNT EXPRESS NACH ZAHLEN AUF TALFAHRT
    Mit Verkäufen reagieren Anleger auf den
Quartalsverlust bei TNT Express. Die
Aktien des Deutsche Post -Rivalen fallen um 7,8 Prozent
auf 4,45 Euro. 
    
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    09:53 EZB-STRESSTEST DRÜCKT IRISCHE BANK PERMANENT TSB
    Die Ergebnisse des EZB-Stresstests lösen bei
der irischen Bank Permanent TSB einen der größten
Kursstürze der Unternehmensgeschichte aus. Die Aktien fallen um
24 Prozent auf ein Neun-Monats-Tief von 0,05 Euro. 
    
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    08:26 MONTE PASCHI UND EUROBANK IN FRANKFURT AUF TALFAHRT
    Die Krisenbanken Banca Monte dei Paschi di
Siena (BMPS) aus Italien und Eurobank aus
Griechenland gehen im Frankfurter Frühhandel auf Talfahrt.
Erstere brechen um 19 Prozent, Letztere um 8,5
Prozent ein. Von den beim EZB-Stresstest durchgefallenen
Instituten haben diese beiden den größten Kapitalbedarf. 
    
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    08:04 DAX-FUTURE FESTER, BUND-FUTURE UNVERÄNDERT
 Europäische Aktien- und             Eröffnungs-  Veränderung
 Anleihe-Futures                       kurs am    absolut zum
                                      27.10.14      24.10.14
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 Dax-Future                            9.033,00       +39,00
 EuroStoxx50-Future                    3.041,00       +17,00
 Bund-Future                             150,29        -0,06
                                                                     
 Devisen                                aktuell     New York
                                                    24.10.14
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 Euro/Dollar                             1,2692       1,2669
 Pfund/Dollar                            1,6094       1,6085
 Dollar/Yen                              108,01       108,15
                                                                     
 Rohstoffe                              aktuell   Veränderung
                                                  in Prozent
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 Brent-Öl                                 86,06         -0,1
 Gold                                  1.229,20         -0,1
 Kupfer                                6.669,00         -0,3
    
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    07:50 COMMERZBANK UND DEUTSCHE BANK IM AUFWIND
    Mit Erleichterung reagieren Commerzbank - und
Deutsche-Bank -Anleger auf die Ergebnisse des
EZB-Stresstests. Die Aktien legen am Montag bei Lang & Schwarz
2,2 beziehungsweise ein Prozent zu. Sie zählen damit zu den
stärksten Werten im Dax. Beide Finanzinstitute haben den
Stresstest klar bestanden .

 (Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden
Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern
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