Zeitung - Neue Vorwürfe gegen Airbag-Hersteller Takata

viernes 7 de noviembre de 2014 04:47 GYT
 

Tokio, 07. Nov (Reuters) - Der japanische Autozulieferer Takata sieht sich im Zusammenhang mit defekten Airbags neuen Vorwürfen ausgesetzt. Wie die "New York Times" am Freitag berichtete, soll das Unternehmen Testergebnisse nach einem Unfall mit einem explodierten Luftkissen 2004 vernichtet haben. Bei den Untersuchungen seien Risse in den Gasgeneratoren entdeckt worden, mit denen die Airbags bei einem Unfall aufgeblasen werden. Bei dem Vorfall vor zehn Jahren waren durch den Generator Metallteile herausgeschleudert worden, die den Fahrer verletzten. Das Unternehmen nahm zu dem Bericht zunächst nicht Stellung.

Takata hat seit langem Probleme mit seinen Airbags, die von vielen Autoherstellern verwendet werden. In den vergangenen sechs Jahren mussten rund 17 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten gerufen werden. In Deutschland waren seit 2013 gut eine halbe Million Fahrzeuge betroffen. Der größte Teil entfiel mit 450.000 auf BMW. (Reporter: Chang-Ran Kim, Mari Saito geschrieben von Boris Berner redigiert von Christian Rüttger; bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern: 069-7565 1231 oder 030-2888 5168)