Guten Morgen von Reuters am Freitag, den 14. November

viernes 14 de noviembre de 2014 01:57 GYT
 

TOP NEWS:
    * SAP und ORACLE haben ihren erbitterten Rechtsstreit über die angeblich
illegale Nutzung von Oracle-Software beigelegt. SAP zahlt dem US-Konzern 356,7 Millionen Dollar
Schadenersatz. Beide Firmen zeigten sich zufrieden mit der Einigung.
    * Bundeskanzlerin Merkel erwartet von dem am Samstag beginnenden G20-Gipfel im australischen
Brisbane ein Signal für mehr Wachstum in der Welt. "Ich erwarte, dass wir (...) ein klares
Signal in Richtung Entwicklung der Weltwirtschaft, ein klares Signal auch in Richtung Wachstum
geben", sagte sie im neuseeländischen Auckland.
    * Die große Koalition steigt nach mehr als vier Jahrzehnten aus der Schuldenspirale im
Bundeshaushalt aus. Der Bundestags-Haushaltsausschuss einigte sich in der Nacht für 2015 auf
einen Etat ohne neue Kredite, wie Teilnehmer der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Damit steht
erstmals seit 1969 wieder eine "schwarze Null" im Etatentwurf des Bundes.

    
    
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    FIRMEN UND BRANCHEN:
    
    DAX:
    * SAP hat für Anleihen über insgesamt 2,75 Milliarden Euro die Verzinsung
festgelegt.
    * RWE -Aktionäre sollten sich der "Rheinischen Post" zufolge auf eine Kürzung der
Dividende gefasst machen. In der mittelfristigen Finanzplanung des Energiekonzerns sei von einer
möglichen Senkung auf 80 Cent je Aktie die Rede, berichtet das Blatt unter Berufung auf
Aufsichtsrats-Kreise. Für 2013 hatte der Konzern noch einen Euro pro Aktie gezahlt. 
    * VERSICHERER: Die BaFin will nicht am Instrument des Garantiezinses bei
Lebensversicherungen rütteln, wie Bafin-Versicherungaufseher Hufeld sagte. 
    
    
    MDAX:
    * TALANX hat seine Anteile an Swiss Life für 214 Millionen Euro verkauft.
Der außerordentliche Ertrag werde keine wesentlichen Auswirkungen auf das Konzernergebnis für
2014 haben, teilte das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung mit. 
    * DEUTSCHE EUROSHOP : Der Kauf der Dresdner Altmarktgalerie erweist sich für den
Shoppingcenter-Investor weiter als Glücksgriff. Der Betriebsgewinn (Ebit) kletterte in den
ersten neun Monaten um zehn Prozent auf 132 Millionen Euro. Der Hamburger
Shoppingcenter-Investor teilte mit, er sehe seine Gesamtjahresprognose durch das Ergebnis der
ersten neun Monate 2014 bestätigt. Der für die Branche und die Dividende maßgebliche Gewinn aus
dem reinen Vermietgeschäft (FFO) lag bei 1,63 Euro je Aktie, auch dies ein Plus von zehn Prozent
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 149,7 Millionen Euro,
der um den Verkauf eines Objekts in Breslau bereinigte Überschuss wuchs um 14 Prozent.
    * AAREAL BANK hat ihre neuartige Hybrid-Anleihe im dritten Anlauf am Markt
platziert. Für den 300 Millionen Euro schweren "CoCo-Bond" habe es mehr als 1,5 Milliarden Euro
an Kaufaufträgen gegeben. Der Zinskupon sei mit 7,625 Prozent festgelegt worden - nachdem die
begleitenden Banken zunächst von rund acht Prozent ausgegangen waren. 
    * AIRBUS GROUP : Q3 - Analystenprognose Q3 Umsatz 13,44 Mrd Euro, Überschuss 423 Mio
Euro
    * LEG IMMOBILIEN : Q3
    
    
    TECDAX: 
    * DRILLISCH : Der Mobilfunkanbieter hat dank eines Kundenzuwachses mehr verdient. In
den ersten neun Monaten stieg das Ebitda um 23,9 Prozent auf 64,6 Millionen Euro, wie das
Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. 
    
    
    SDAX:
    * BAUER : Q3 - Analystenprognose Q3 Umsatz 362 Mio Euro, Überschuss 4,9 Mio Euro
    
    
    FIRMEN UND BRANCHEN - WEITERE NACHRICHTEN UND TERMINE: 
    * STEUER-ERMITTLUNGEN: In den USA ist ein Ex-Manager der Schweizer Privatbank Rahn & Bodmer
angeklagt worden, weil er Kunden bei der Steuervermeidung geholfen haben soll. 
    * HANSA : Die Gläubigerversammlung hat die Fortführung des Geschäftsbetriebes
beschlossen.
    * ALNO hat seine Prognose angehoben. Der Küchenhersteller erwartet nun für das
Gesamtjahr 2014 ein EBITDA bis zu 38 Millionen Euro. Ursprünglich seien 20 bis 25 Millionen Euro
erwartet worden.
    * ARCANDOR: Im Untreue-Prozess gegen den ehemaligen Arcandor-Chef Middelhoff will das
Essener Landgericht heute das Urteil verkünden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor,
Privatflüge und eine Festschrift für einen Mentor auf Firmenkosten abgerechnet und damit einen
Schaden von 808.565 Euro verursacht zu haben. Sie fordert eine Freiheitsstrafe von drei Jahren
und drei Monaten. Für Middelhoffs Anwälte sind die Vorwürfe dagegen vor Gericht entkräftet
worden. Sie haben auf Freispruch plädiert. 
    * ACS hat in den ersten neun Monaten weniger Gewinn gemacht als im gleichen
Vorjahreszeitraum. Das Ebitda ging um 14 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurück. Grund seien
ungünstige Wechselkurseffekte und Verkäufe von Unternehmensteilen gewesen.
    * US-ÖLINDUSTRIE: In der auf Dienstleistungen rund um die Ölförderung spezialisierten
Industrie bahnt sich in den USA eine Milliarden-Übernahme an. Der Branchenzweite
Halliburton führt nach Angaben eines Insiders mit der Nummer Drei, Baker Hughes,
Gespräche über einen Zusammenschluss, der einen Giganten mit einem Börsenwert von rund 67
Milliarden Dollar schaffen würde.
    * Die ROYAL BANK OF SCOTLAND zieht einen Schlussstrich unter ihr Hypotheken-Geschäft
in den USA. Der Abschied von mit Hypotheken unterlegten Wertpapieren, Gewerbe-Immobilien sowie
dem Handel und Verkauf von darauf basierenden Anleihen sei ein notwendiger Teil der
Neuausrichtung des US-Geschäftes, erklärte das Institut. 
    * BLACKBERRY hat eine neue Plattform für die Geräteverwaltung und dazugehörige
Partnerschaften mit Branchenriesen wie Samsung vorgestellt. Mit System sollen Firmen
und Behörden nicht nur die Handys der Kanadier verwalten können, sondern auch mobile Geräte mit
Betriebssystemen von Rivalen wie Apple, Google und Microsoft.
    * DREAMWORKS: Das mit Zeichentrick-Filmen wie "Shrek" und "Madagascar" erfolgreiche
Hollywood-Studio steht womöglich vor einem Besitzerwechsel. Wie eine mit der
Angelegenheit vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters berichtete, führt der
US-Spielzeug-Hersteller Hasbro frühe Gespräche über einen Kauf des Unternehmens.
    * PETROBRAS : Der staatlich kontrollierte brasilianische Ölriese hat wegen
Korruptionsermittlungen die Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen verschoben. Der Konzern will
nun erst am 12. Dezember Auskunft über seinen Geschäftsverlauf im abgelaufenen Vierteljahr geben
und nicht wie geplant am heutigen Freitag.
    * PFANDBRIEFBANK PBB : Q3
    * JULIUS BÄR : Interim Management Statement 
    * BALOISE : Prämieneinnahmen drittes Quartal
    * ABN AMRO: Q3  
    * MITSUBISHI UFJ FINANCIAL GROUP : Q2 
    * MIZUHO FINANCIAL GROUP : Q2 
    
    
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 SNAPSHOT MÄRKTE:
 Euro/Dollar          1,2428Donnerstagabend New York  1,2474
 Pfund/Dollar         1,5654Donnerstagabend New York  1,5706
 Euro/Pfund           0,7936   EZB-Fixing Donnerstag  0,7869
                                                                  
     Der Euro       notierte gegenüber seinem New Yorker
 Schlusskurs etwas leichter bei 1,2453 Dollar. Ein Dollar      
 kostete 116,02 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit
 1,2019          und zum Dollar mit 0,9649      .
     Zusatzinfo zum Devisenmarkt unter:                 
                                                                  
 Dow Jones             17.652,79     plus  0,2 Prozent
 Nasdaq                 4.680,14     plus  0,1 Prozent
 S&P 500                2.039,33     plus  0,1 Prozent
                                                                  
     An der WALL STREET bestimmten der weiter fallende Öl-Preis
 und die letzten Unternehmensbilanzen den Handel. Der Dow
 Jones       setzte nach einer eintägigen Pause seine jüngste
 Rekordserie fort. 
     Zusatzinfo zum US-Aktienmarkt unter:               
                                                                  
 Nikkei                17.471,90     plus  0,5 Prozent
 Topix                  1.397,72     plus  0,6 Prozent
 Shanghai               2.463,13    minus  0,9 Prozent
 Hang Seng             24.043,90     plus  0,1 Prozent
                                                                  
     Die TOKIOTER BÖRSE verliert nach den kräftigen Kursgewinnen
 in den vergangenen Tagen etwas an Boden. Investoren lassen vor
 der Anfang kommender Woche anstehenden Veröffentlichung von Daten
 zum Wirtschaftswachstum Vorsicht walten und viele entscheiden
 sich zu Gewinnmitnahmen. Der Nikkei        notiert zur
 Mittagspause 0,4 Prozent schwächer bei 17.330 Punkten. 
     Zusatzinfo zu den asiatischen Aktienmärkten unter:       
                  
                                                                  
 EUROPÄISCHER AKTIENMARKT: Schluss-Stände vom 13.11.14
 Dax                         9.248,51     plus  0,4 Prozent
 Dax-Future                  9.253,00     plus  0,5 Prozent
 EuroStoxx50                 3.056,80     plus  0,3 Prozent
 EuroStoxx50-Future          3.052,00     plus  0,4 Prozent
                                                                  
 DAX-INDIKATIONEN:
 Lang & Schwarz                   9.248,00
 Deutsche Bank                    9.257,00
 Late/Early-Dax                   9.243,31
                                                                  
 EUROSTOXX50-INDIKATIONEN:
 Deutsche Bank                    3.063,00
     Zusatzinfo zum Aktienmarkt unter:                     
                                                                  
 ANLEIHEN: Schluss-Stände vom 13.11.14
 Bund-Future                   151,62
 T-Bond-Future               141-5/32
 Gilt Future                   115,84
                                         Rendite am    Rendite am
                                          14.11.14      13.11.14
 10-jährige Bundesanleihe                   0,792         0,800
 30-jährige Bundesanleihe                   1,683         1,698
 10-jährige US-Anleihe                      2,352         2,345
 30-jährige US-Anleihe                      3,077         3,076
 10-j. Frankreich-Anleihe                   1,154         1,167
 10-j. Italien-Anleihe                      2,342         2,363
 10-j. Spanien-Anleihe                      2,101         2,133
 10-j. Irland-Anleihe                       1,562         1,608
 10-j. Portugal-Anleihe                     3,158         3,227
                                                                  
     Bei den US-STAATSANLEIHEHN herrschte vor den mit Spannung
 erwarteten Daten zum Einzelhandelsumsatz am Freitag eher
 Zurückhaltung vor.
     Zusatzinfo zu den Anleihemärkten unter: [DBT GVD]
                                                                  
 ROHSTOFFE:
 Brent-Öl                  77,92            0,00 Dollar
 WTI-Öl                    73,89    minus  0,32 Dollar
 Gold                   1.155,18    minus   0,6 Prozent
 Kupfer                 6.609,50    minus   0,7 Prozent
     Zusatzinfo zum Rohstoffmarkt unter:       
 
    
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    BLICKPUNKT ZENTRALBANKEN, KONJUNKTUR UND POLITIK:
    * EZB-ANLEIHENKÄUFE: Ein möglicher Anstieg des Zinsniveaus stellt nach Ansicht von
EZB-Ratsmitglied Noyer im Falle von Anleihenkäufen durch die Notenbank kein Problem dar. "Ich
sehe kein Problem, wenn die EZB andere Vermögenswerte und falls nötig Staatsanleihen kauft und
zum Beispiel die Zinsen wegen einer Straffung der Geldpolitik in den USA 2015 steigen", sagte
Noyer "Les Echos".
    * UKRAINE: Bundeskanzlerin Merkel wird am Rande des G20-Gipfels wahrscheinlich gesondert mit
dem russischen Präsidenten Putin zu einem Gespräch zusammentreffen. "Es gibt durchaus die
Chance, dass es zu einem Treffen kommt", sagte Merkel nach einem Gespräch mit Neuseelands
Regierungschef Key in Auckland.
    * UKRAINE II: Der britische Premierminister Cameron hat Russland wegen der anhaltenden
Spannungen in der Ukraine mit einer Verschärfung der Sanktionen gedroht. Das Verhalten Russlands
im umkämpften Osten der Ukraine sei inakzeptabel, erklärte Cameron.
    * FED: Präsentation des Präsidenten der Fed von St. Louis, Bullard, zur US-Wirtschaft und
zur Geldpolitik anlässlich eines Finanzforum
           
    =========================================
    INDIKATOREN DES TAGES:
                                             Prognose         Vorper.
 0800  DE  BIP vorläufig                Q3     +0,1     vH     -0,2
 0800  DE  --------J/J                  Q3     +1,0     vH     +0,8
 1100  EZ  BIP vorläufig                Q3     +0,1     vH     +0,1
 1100  EZ  --------J/J                  Q3     +0,7     vH     +0,7
 1100  EZ  Verbraucherpreise endg.      Okt     0,0     vH     +0,4
 1100  EZ  ----------------J/J          Okt    +0,4     vH     +0,4
 1430  US  Einfuhrpreise M/M            Okt    -1,5     vH     -0,5
 1430  US  Ausfuhrpreise M/M            Okt    -0,4     vH     -0,2
 1430  US  Einzelhandelsumsatz M/M      Okt    +0,2     vH     -0,3
 1430  US  ------------ex Auto M/M      Okt    +0,2     vH     -0,2
 1555  US  Mich. Verbr.Vertr. vorl.     Nov    87,5     Ind    86,9
 1600  US  Lagerbestände M/M            Sep    +0,2     vH     +0,2
    
    Die Prognosen sind Konsensschätzungen einer Reuters-Umfrage.
    Zusatzinfo unter: 
    
    ------------------------------------------------------------------------
    

 (Zusammengestellt von den Reuters-Redaktionen Frankfurt und Berlin.; Bei Rückfragen wenden Sie
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